INFORMATION ÜBER GRUPPENDYNAMIK

Angewandte Gruppendynamik befasst sich mit der Entfaltung, Beobachtung und Gestaltung dynamischer Prozesse in und zwischen Gruppen. Klassische Form gruppendynamischer Selbsterfahrung ist das Sensitivity-Training. Hierbei handelt es sich um Seminare von meist einwöchiger Dauer mit 12 und mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Die Teilnehmenden erfahren in einem Training, nach welchen inneren Mustern sie selbst und andere Teilnehmende sich in Beziehungen und in Organisationen einbringen. Hierdurch lernen sie, sich selbst besser zu verstehen und zu steuern und somit auch effektiver auf Organisationen Einfluss zu nehmen.
Der Lernbegriff der Gruppendynamik ist ganzheitlich. Im Sinne von Erfahrungslernen erfasst er kognitive und emotionale Anteile. Gruppendynamik versteht sich insbesondere als Methode, das Lernen zu lehren.

Gruppendynamische Verfahren finden heute Anwendung in den verschiedensten Berufsfeldern: in der Pädagogik und Erwachsenenbildung, der Sozialarbeit, der Wirtschaft und Politik, der Beratung und Therapie.

In dem Artikel Angewandte Gruppendynamik und die Sektion Gruppendynamik im DAGG von Jürgen Christen, Oliver König und Karl Schattenhofer (pdf, 133 KB) erhalten Sie einen guten Überblick über die gruppendynamische Arbeitsweise und ihre Institutionalisierung in Deutschland.

Weitere Informationen zum Thema Gruppendynamik sind erhältlich bei der Deutschen Gesellschaft für Gruppendynamik und Organisationsdynamik (DGGO).

Den Veranstaltungskalender Gruppendynamische Veranstaltungen 2017/2018 der Deutschen Gesellschaft für Gruppendynamik und Organisationsdynamik (DGGO) können Sie hier als pdf-Dokument (5,04 MB) downloaden.